Wassergefährdende Stoffe

Wassergefährdende Stoffe sind, gemäß dem in in der § 62 Absatz 3 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) (in der seit dem 1. März 2010 geltenden Fassung), „feste, flüssige und gasförmige Stoffe, die geeignet sind, dauernd oder in einem nicht nur unerheblichen Ausmaß nachteilige Veränderungen der Wasserbeschaffenheit herbeizuführen“. Nach dem österreichischen Wasserrechtsgesetz (WRG) § 31a Absatz 1 Satz 2 sind Stoffe wassergefährdend, „die zufolge ihrer schädlichen Eigenschaften für den Menschen oder für Wassertiere oder -pflanzen, insbesondere wegen Giftigkeit, geringer biologischer Abbaubarkeit, Anreicherungsfähigkeit, sensorischer Auswirkungen und Mobilität, bei Einwirkung auf Gewässer deren ökologischen Zustand oder Nutzbarkeit, vor allem zur Wasserversorgung, nachhaltig zu beeinträchtigen vermögen“.[1]