Universität

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Universitäten (vom lateinischen universitas magistrorum et scolarium,[1] „Gemeinschaft der Lehrenden und Lernenden“, später im Sinne Humboldts für universitas litterarum, „Gesamtheit der Wissenschaften“) sind Hochschulen mit Promotionsrecht, die früher als wissenschaftliche Hochschulen bezeichnet wurden,[2] die der Pflege und Entwicklung der Wissenschaften durch Forschung, Lehre und Studium dienen,[3] aber ihren Studenten auch praxisorientiert Berufsqualifikationen[4] vermitteln sollen. Neben den Volluniversitäten, die ein breites Fächerspektrum (Universalität) anbieten und mehrere zehntausend Studierende haben können (Massenuniversität), gibt es auch kleinere staatliche und Privatuniversitäten, die meist auf wenige Fächer spezialisiert sind und deren Anzahl an Immatrikulierten eher im vierstelligen Bereich liegt.

Fürstbischöfliches Schloss Münster, auch heute noch Wahrzeichen der Stadt Münster und Sitz der Westfälischen Wilhelms-Universität
Mathematikvorlesung
Denkmal Wilhelm von Humboldts vor der Humboldt-Universität in Berlin
Treppenhaus im Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität München
Das Universitätsklinikum Aachen ist das größte zusammenhängende Krankenhausgebäude Europas.
Promotionsurkunde der Universität Prag von 1905