Thomas Haldenwang

Thomas Haldenwang (* 21. Mai 1960 in Wuppertal) ist ein deutscher Jurist und seit dem 15. November 2018 Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz.[1] Bereits am 5. November 2018 wurde er mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Präsidenten betraut, nachdem der bisherige Präsident Hans-Georg Maaßen in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden war.[2] Am 12. November 2018 schlug Innenminister Horst Seehofer (CSU) Haldenwang als Nachfolger Maaßens im Amt des Verfassungsschutzpräsidenten vor.[3] Haldenwang ist Mitglied der CDU.[4]

Werdegang

Thomas Haldenwang absolvierte nach dem Abitur seinen Wehrdienst bei der Marine. Anschließend studierte er Jura an der Philipps-Universität Marburg und absolvierte 1991 das zweite Staatsexamen. Es folgte bis 2000 eine Beschäftigung als Referent in der Dienstrechtsabteilung sowie als Personalreferent beim Bundesministerium des Innern und von 2000 bis 2006 als Referatsgruppenleiter beim Bundesverwaltungsamt. Ab 2006 arbeitete Haldenwang erneut im Innenministerium, diesmal als Referatsleiter Laufbahnrecht und Geschäftsführer des Bundespersonalausschusses. Beim Bundesamt für Verfassungsschutz ist er seit 2009 beschäftigt, bis Ende 2012 als Leiter der Zentralabteilung, seit August 2013 als Vizepräsident der Behörde.