Stephanie Rupprecht

Stephanie Rupprecht (* 24.10.1977 in Freiburg, geb. Gaede) ist eine deutsche Juristin und Autorin.

Leben und Wirken

Stephanie Rupprecht wuchs in Balingen auf. Geprägt von ihrem Vater Roland Gaede, der als erfolgreicher Rechtsanwalt in Balingen tätig war, begann sie nach ihrem Abitur 1997, im Rahmen dessen sie auch mit dem Scheffelpreis ausgezeichnet wurde, das Jurastudium, welches sie von 1998 bis 2003 in Marburg, (als Stipendiatin) in Aberdeen (UK) und in Köln absolvierte. Von 2003 bis 2005 legte sie ihr Rechtsreferendariat beim OLG Bremen ab und arbeitete dann als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Osnabrück am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Zivilprozessrecht (2006 bis 2008) und am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht, Völkerrecht und Rechtsvergleichung (2010 bis 2013).

2013 erhielt Stephanie Rupprecht für ihre Dissertation "Zwangsvollstreckung in Altersvorsorgeansprüche"[1] den Titel Dr. Jur.[2] Die Dissertation fand auf Grund der Alleinstellung des Themas und dennoch sehr hohen Relevanz Berücksichtigung in diversen Bundesgerichtlichen Entscheidungen und prägte diese dementsprechend mit.[3][4][5] Ferner wurde es darüber hinaus zu einem anerkannten Werk in Bezug auf die Forderungspfändung der Lebensversicherung.[6]

Mit ihrer Veröffentlichung Riester und Rürup pfändbar?[7] gelang es Stephanie Rupprecht ein weiteres Mal ein Thema mit hoher Relevanz aufzugreifen und zu prägen noch bevor es eine wegweisende Entscheidung der oberen Gerichte[8] dazu gab.

Des Weiteren ist Stephanie Rupprecht Mitbearbeiterin des Konkordanzkommentar zum europäischen und deutschen Grundrechtsschutz,[9] der ein Standardwerk auf dem Gebiet des EU-Rechts in der nationalen Anwendung und Umsetzung darstellt.[10][11] Gleiches gilt im Hinblick auf ihre Mitarbeit an dem Werk Staatshaftungsrecht in Europa – Nationales und Unionsrecht.[12]

Seit 2013 ist sie – neben ihrer Autorentätigkeit – an der Universität Osnabrück als Leiterin des Prüfungsamtes des Fachbereichs Rechtswissenschaften tätig.[13]