Rotlichtüberwachung

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Kamerapaar zur Rotlichtüberwachung

Rotlichtüberwachung bezeichnet verschiedene Maßnahmen von Polizei und Ordnungsbehörden zur Überwachung der Beachtung des Rotlichtes einer Lichtzeichenanlage im Straßenverkehr mit Gefährdungspotenzial und Unfallschwerpunkt. Da neben "Geschwindigkeitsüberschreitung", "zu geringem Sicherheitsabstand" und "Telefonieren mit dem Mobiltelefon während des Steuerns eines Fahrzeuges" das "Rotlicht überfahren" zu den häufigsten Delikten im fließenden Verkehr zählt, befanden sich auf Deutschlands Straßen im Jahr 2014 4220 [1] fest installierte Radarfallen (davon 4175 mit Winkelmessung). Bei stationärer und auch mobiler Überwachung richten sich die Strafen bzw. die Bußgelder danach, wie lange die Anzeige des Gelb-/Rotlichtsignales beim Überfahren bereits andauerte und ob der Tatbestand der Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer (eventuell mit Unfallfolge) erfüllt wurde.