Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
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Gründung18. Oktober 1818
TrägerschaftMKW NRW (staatlich)
OrtBonn
BundeslandNordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen
LandDeutschlandDeutschland Deutschland
RektorMichael Hoch
Studierende38.043 (Mai 2018)[1]
Mitarbeiter8.838 (2010, inkl. Kliniken)[1]
davon Professoren540 (Mai 2018)[1]
Jahresetat≈ 625,4 Mio. € (Mai 2018)[1],
Drittmittel: ≈ 129 Mio. € (2010)[2],
Uniklinikum: ≈ 502 Mio. €
Websitewww.uni-bonn.de
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Luftaufnahme (2017)

Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist eine der großen Universitäten in Deutschland. Die nach dem preußischen König Friedrich Wilhelm III. benannte und im Jahr 1818 gegründete Hochschule hat ihren Sitz in Bonn am Rhein und bezeichnet sich selbst als namhafte, traditionsbewusste Forschungsuniversität von internationalem Rang. Im Mai 2018 waren über 38.000 Studierende immatrikuliert.

Unter ihren bekanntesten Studenten, Absolventen und Professoren sind sieben Nobelpreisträger – darunter Harald zur Hausen, Wolfgang Paul, Reinhard Selten und Otto Wallach –, vierzehn Laureaten des Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preises, drei Preisträger der Fields-Medaille sowie Joseph Ratzinger, Heinrich Heine, Karl Marx, Konrad Adenauer, Robert Schuman, Joseph Schumpeter, Friedrich Nietzsche, Joseph Goebbels, Max Ernst, Karl Barth, August Kekulé und Heinrich Hertz.

Im Ranking von Times Higher Education (2018) liegt die Bonner Universität weltweit auf Platz 110 und teilt sich den Platz mit der City University of Hong Kong sowie der University of Pittsburgh. Unter den deutschen Universitäten steht sie auf Platz 10, hinter der Freien Universität Berlin (Weltrang 104) und vor der Georg-August-Universität Göttingen (Weltrang 123).[3] Dabei genießen insbesondere die Fachbereiche Wirtschafts- und Rechtswissenschaften sowie Mathematik ein international sehr hohes Renommee. Die Universität Bonn ist zudem seit 2018 die deutsche Universität mit den meisten Exzellenzclustern, die im Rahmen der Exzellenzinitiative in den Förderlinien Exzellenzcluster und Graduiertenschulen vergeben wurden.[4]