Regenbirgische Urkunde

Die Regenbirgische Urkunde ist eine um 1200 entstandene Fälschung eines frühmittelalterlichen Dokuments. Das angebliche Original aus dem Jahr 873 oder 874 befand sich bis 1965 im Bestand „Gerresheim“ des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen, Abteilung Rheinland. Seither ist es verschollen. Es existiert aber ein Foto im Lichtbildarchiv Marburg.[1]

Inhalt

„Regenbirg, die erste Äbtissin von Gerresheim, schenkt dem (Nonnen-)Konvent ihres Klosters ihr gehörende Güter sowie Abgaben, die fünf angeführte Orte und Kirchen leisten müssen. Diese liegen in (1) Linz, (2) (Duisburg-)Meiderich, (3) Sonnborn, (4) Mintard und (5) Pier.“

– Lichtbildarchiv der Philipps-Universität Marburg

Das Dokument ist nicht datiert. Es hat auch kein Siegel.