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Gotthold Ephraim Lessing, Gemälde von Anna Rosina de Gasc (Lisiewska), 1767/1768, Gleimhaus Halberstadt

Gotthold Ephraim Lessing (* 22. Januar 1729 in Kamenz, Markgraftum Oberlausitz; † 15. Februar 1781 in Braunschweig) war ein bedeutender Dichter der deutschen Aufklärung. Mit seinen Dramen und seinen theoretischen Schriften, die vor allem dem Toleranzgedanken verpflichtet sind, hat dieser Aufklärer der weiteren Entwicklung des Theaters einen wesentlichen Weg gewiesen und die öffentliche Wirkung von Literatur nachhaltig beeinflusst. Lessing ist der erste deutsche Dramatiker, dessen Werk bis heute ununterbrochen in den Theatern aufgeführt wird. Er war das dritte Kind und der zweitälteste Sohn des Kamenzer Archidiakons Johann Gottfried Lessing und seiner Frau Justina Salome (geb. Feller) (1703–1777). Neun Geschwister folgten im Laufe der Jahre, jedoch überlebten nur sieben seiner Geschwister ihren ersten Lebenstag, sodass Gotthold letztendlich der älteste Sohn war. Der Vater Johann Gottfried Lessing war als Vertreter der lutherischen Orthodoxie durchaus gelehrt und sozial eingestellt, aber in Glaubensfragen patriarchalisch starr und exegetisch streitbar. So bestimmten bei den Lessings, die bereits seit der zweiten Generation zur Elite der Stadt Kamenz gehörten, vor allem die Bibel, der Glaube und die Sorge um das materielle „tägliche Brot“ das Gespräch beim Essen. Wegen ausgezeichneter Leistungen vorzeitig von der Fürstenschule St. Afra in Meißen entlassen, studierte Gotthold Ephraim Lessing in Leipzig und Wittenberg unter anderem Theologie und Medizin. Nach weiteren Stationen in Berlin, Breslau und Hamburg wirkte er von 1770 bis zuletzt als Bibliothekar in der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel. Er zeichnete sich als vielseitig interessierter Denker und Kritiker aus.

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Diese Seite wurde am 5. Oktober 2010 in dieser Version in die Auswahl der informativen Listen und Portale aufgenommen.