Online-Durchsuchung (Deutschland)

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Plastische Darstellung des „Bundestrojaners“ vom Chaos Computer Club (2007)

Die Online-Durchsuchung ist ein Eingriff mit technischen Mittel in ein von einem Betroffenen genutztes § 100b Abs. 1 StPO). Es kann sich sowohl um einen einmaligen Zugriff (Online-Durchsicht) als auch um eine einen längeren Zeitraum andauernde Maßnahme handeln (Online-Überwachung).

Nicht zu verwechseln ist die Online-Durchsuchung mit der Quellen-Telekommunikationsüberwachung (Quellen-TKÜ). Letztere ist eine besondere Form der TKÜ, die ausschließlich Kommunikation erfasst, bevor diese verschlüsselt wird oder nachdem diese entschlüsselt wurde bzw. die die Entschlüsselung ermöglicht. Es werden keine Informationen erlangt, die nicht auch durch eine "konventionelle" TKÜ erlangt würden, also zum Beispiel keine auf einem informationstechnischen System gespeicherten Daten, die nicht fernübertragen werden.[1]

Die Online-Durchsuchung soll in Fällen schwerer Kriminalität und nach richterlichem Beschluss sowohl im Rahmen der kriminalpolizeilichen Strafverfolgung und zur Gefahrenabwehr als auch von Nachrichtendiensten eingesetzt werden.