Nachtragsverteilung

Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Eine Nachtragsverteilung dient im Insolvenzverfahren der Verteilung der nach der Schlussverteilung[1] noch anfallenden Insolvenzmasse.[2]

Sie wird durch das § 203 InsO auf Antrag des Insolvenzverwalters, eines Insolvenzgläubigers oder von Amts wegen angeordnet. Dies erfolgt, wenn nach dem Schlusstermin[3]

  • zurückbehaltene Beträge für die Verteilung frei werden,
  • Beträge, die aus der Insolvenzmasse gezahlt sind, zurück fließen oder
  • Gegenstände der Insolvenzmasse ermittelt werden.
  • einzelnachweise

Einzelnachweise

  1. § 196 InsO: Schlußverteilung
  2. Definition » Nachtragsverteilung «. Gabler Wirtschaftslexikon, abgerufen am 20. September 2016.
  3. § 196 InsO: Schlußtermin
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