Mordfall Johann Arthold

Mordwaffe der Adrienne Eckhardt, ausgestellt im Wiener Kriminalmuseum

Der Mord an dem 44-jährigen Johann „Hans“ Arthold ereignete sich in der Nacht zum 22. November 1952 in Wien und gilt als eines der spektakulärsten Verbrechen der österreichischen Kriminalgeschichte. Die Festnahme der zum Tatzeitpunkt erst 23-jährigen Adrienne Eckhardt und deren Aussagen von einem unbekannten Dritten, der den Mord verübt haben soll, führte zusammen mit der Brutalität des Verbrechens zu einem enormen Medieninteresse. Die Ermittlungen endeten mit der Verurteilung Adrienne Eckhardts, die inzwischen als „Mörderin mit dem Fleischwolf“ betitelt wurde, zu lebenslanger Freiheitsstrafe. 1967 wurde sie jedoch vorzeitig aus der Haft entlassen.