Mau Hodu

Mau Hodu Ran Kadalak (kurz Mau Hodu oder Mau Hudo), eigentlich José Amancio da Costa war ein osttimoresischer Freiheitskämpfer.[1]

Leben

Mau Hodu hatte vier Brüder und fünf Schwestern. Seine Mutter Aurelia da Costa stammte aus Basarauai.[1]

Mau Hodu war Mitglied der FALINTIL und führte eine der Kampfgruppen gegen die indonesischen Invasoren. Gleichzeitig war er Ende der 1970er Jahre einer der fünf führenden Mitglieder der FRETILIN, dem politischen Arm des Widerstandes.[2] 1983 war Mau Hodu politischer Kommissar der roten Brigade (Brigada Vermelha).[3]

1988 wurde er einer der stellvertretenden Sekretär der Kommission der FRETILIN (CDF).[4][5] 2006 wurde Mau Hodu postum mit dem Ordem das Falintil ausgezeichnet.[6]

1998 nahm Mau Hodu an der FRETILIN-Konferenz in Sydney teil.[7] Am 8. September 1999 wurde Mau Hodu während der letzten Gewaltwelle nach dem Unabhängigkeitsreferendum in Osttimor von den Indonesiern gefangen genommen und ermordet.[8][9] Sein Leichnam war zunächst verschwunden. Als man Knochen fand, die man Mau Hodu zuordnete, verweigerte seine Familie einen DNA-Test.[10]