Machtmissbrauch in der Psychotherapie

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Von Machtmissbrauch in der Psychotherapie kann gesprochen werden, wenn die therapeutische Beziehung im Sinne der Bedürfnisse des Therapeuten ausgenutzt wird oder wenn das Handeln des Therapeuten gegen die Interessen des Patienten verstößt. Meist handelt es sich um emotionalen oder narzisstischen Missbrauch ohne sexuelle Komponente, es kann jedoch auch zu sexuellen Übergriffen kommen. Machtmissbrauch in der Psychotherapie hat in der Regel das Scheitern der Therapie zur Folge[1] und kann daher als grober „Kunstfehler“ betrachtet werden, denn die Qualifikation von ausgebildeten Psychotherapeuten ist auch darauf ausgerichtet, die therapeutische Beziehung ausschließlich auf die Bedürfnisse des Patienten auszurichten und somit potenziellen Missbrauch zu verhindern.