Mündelgeld

Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Mündelgeld ist das zum Vermögen eines Mündels gehörende Kapitalvermögen. Der Vormund ist verpflichtet, dieses Geld in besonderer Form, mündelsicher genannt, und verzinslich anzulegen.

Mündelsicher sind alle Vermögensanlagen, bei denen Wertverluste der Anlage mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen sind. Die Anlage soll dabei in festverzinslichen deutschen Staatsanleihen oder einer anderen Anlageform erfolgen, die vom Gesetzgeber ausdrücklich für mündelsicher erklärt worden ist.

Gesetzlich ist der Umgang mit dem Mündelgeld in § 1805 ff. BGB geregelt.[1]

Diese Vorschriften gelten auch für andere § 1908i Abs. 1 BGB für § 1915 BGB für Pfleger, insbesondere Abwesenheitspfleger und Nachlasspfleger. Für etwa erforderliche Genehmigungen ist dann nicht das Familiengericht, sondern das Betreuungsgericht oder Nachlassgericht zuständig.