Kriminalpsychologie

Kriminalpsychologie beschäftigt sich mit der Frage nach der seelischen Situation eines Täters zum Tatzeitpunkt und ist Teildisziplin der Rechtspsychologie wie der Kriminologie.

In der Kriminalbiologie

Kriminalpsychologie gilt innerhalb der Kriminologie als Teilbereich der Kriminalbiologie, die sich mit den im Täter selbst aufgrund seiner körperlichen und seelischen Veranlagungen bestehenden Verbrechensursachen beschäftigt. Der Kriminalpsychologie obliegt die Aufgabe, den zum Zeitpunkt der Straftat bestehenden seelischen Zustand des Täters unter Reflexionen der direkt tatumgebenden Zeiträume und der Gesamtpersönlichkeit des Täters zu ermitteln. Dabei geht es unter anderen um Fragen im Rahmen der Ermittlung der strafrechtlichen Schuldfähigkeit wie übersteigerte Angstzustände (etwa bei einem Notwehrexzess), Wut- und Affektstauungen, Triebreaktionen. Auffällige seelische und körperliche Zustände können gleichzeitig bestehen, in diesen Fällen kommt es zu einer Überschneidung der Kriminalsomatologie mit der Kriminalpsychologie.