Kindes- und Erwachsenenschutzgesetz

Das Kindes- und Erwachsenenschutzgesetz regelt seit 2013 in der Schweiz den Schutz von Kindern oder von Personen, die ihre Eigenverantwortung nicht vollständig wahrnehmen können.

Ähnlich dem in Städten schon praktiziertem Muster wurden auch in ländlichen Regionen Laien durch Fachpersonal ersetzt. Diese Fachleute sind interdisziplinär in der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) organisiert. Je nach Kanton ist die Durchführung leicht abweichend geregelt beziehungsweise organisatorisch anders angegliedert.

Im Parlament war die Reform unbestritten, jedoch löst die Durchführung in der Praxis durchaus Kontroversen aus und eine Volksinitiative wurde lanciert.[1][2]

Vor 2013 wurde das Thema durch das kantonale Vormundschaftswesen vom Bund im Zivilgesetzbuch im eidgenössischen Familienrecht aus 1907 geregelt.