Kündigung eines Berufsausbildungsverhältnisses

QS-Recht

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Die Kündigung eines Berufsausbildungsverhältnisses kann sowohl durch den Ausbildenden als auch durch den Auszubildenden oder durch die Auszubildende[1] erfolgen.Die Kündigungsmöglichkeiten sind in § 22 Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelt[2].§ 22 BBiG modifiziert die Kündigungsmöglichkeiten, die bei einem Arbeitsverhältnis bestünden: Die Kündigung in der Probezeit wird erleichtert. Die Kündigung nach der Probezeit wird erschwert, indem die ordentliche Kündigung verboten wird. Letzteres „im Interesse der Ausbildung und zum Schutz des Auszubildenden“[3]. Der Auszubildende ist damit nach der Probezeit kraft Gesetz (ordentlich) „unkündbar“[4]§ 22 BBiG kann nicht zu Lasten des Auszubildenden abbedungen werden, § 25 BBiG.

In der Praxis ist die Eigenkündigung eines Auszubildenden in der Regel unproblematisch (zu dieser siehe auch den Überblick in: Berufsausbildungsverhältnis (Deutschland)).

Hier geht es daher im Folgenden nur um die Kündigung durch den Ausbildenden.

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