Hängen

Detail eines Gemäldes von Antonio Pisanello, 1436–1438

Als Erhängen oder Hängen (veraltend auch: Henken[1]) wird die Tötung durch Zusammenschnüren des Halses oder Brechen des Genicks in einer – meistens laufenden – Schlinge unter Einfluss des Körpergewichts bezeichnet. Das Erhängen ist eine der häufigsten Methoden des Suizids und zugleich eine der ältesten Hinrichtungsarten. Strangulation ist der rechtsmedizinische Oberbegriff für Erhängen, Erdrosseln oder Erwürgen.

Eine Sonderform, die nichts mit Strangulation zu tun hat, war die „Judenstrafe“, das Hängen an den Füßen, das in der frühen Neuzeit an Juden praktiziert wurde.[2]