Globaler Pakt für Flüchtlinge

Der Globale Pakt für Flüchtlinge (englisch: Global Compact on Refugees, GCR) ist eine internationale Vereinbarung, die mit dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen erarbeitet wird, um eine künftig planbare, angemessene Lasten- und Verantwortungsverteilung in Flüchtlingsfragen unter allen Mitgliedern der Vereinten Nationen zu erreichen. Am 13. November 2018 stimmten 176 Staaten für den endgültigen Textentwurf dieses neuen weltweiten Flüchtlingspakts, Mitte Dezember des Jahres soll er von der UN-Generalversammlung offiziell angenommen werden.[1]

Verwechslungsgefahr besteht mit dem Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration und mit dem Global Compact.

Hintergrund für die Vereinbarung sind weltweit stark gestiegene Flüchtlingszahlen und der damit einhergehende höhere Mittelbedarf des UN-Flüchtlingshilfswerks, der in der Vergangenheit nicht immer gedeckt werden konnte. Das Hilfswerk beschreibt den Vertrag als "unpolitisch" und basierend auf den Grundsätzen des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge von 1951 und dem Protokoll von 1967. Wie der parallel entwickelte Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration ist auch diese Vereinbarung rechtlich nicht bindend.[2]