Falsche uneidliche Aussage

Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Die falsche uneidliche Aussage ist das Grunddelikt der Aussagedelikte. Sie kann zu einem Fehlurteil führen (falsche Beschuldigung: ein Unschuldiger wird verurteilt – oder ein Schuldiger wird freigesprochen).

Im deutschen Strafrecht ist die falsche uneidliche Aussage in § 153 StGB geregelt und dort mit einer Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bedroht. Es geht um unwahre Aussagen bei einer uneidlichen Vernehmung vor Gericht oder einer anderweitig zuständigen Stelle als Zeuge oder Sachverständiger. Geschützt werden soll die Funktionsfähigkeit der Rechtspflege. Ob damit zugleich auch das Individualinteresse des Einzelnen geschützt wird, nicht durch falsche Angaben geschädigt zu werden, ist umstritten.