Fahren ohne Führerschein

Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Das Fahren ohne Führerschein mit fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen, u. a. Kraftfahrzeugen, ist in Deutschland eine § 4 Abs. 2 Satz 2 FeV.

Verwarnt wird der Fahrzeugführer für das Nichtmitführen der Führerschein-Urkunde im Original; hierfür ist bundesweit ein Verwarnungsgeld mit einem Regelsatz von 10 € vorgesehen.[1]

Der Führerschein ist ein amtliches Dokument im Rang einer Urkunde, das beweist, dass der Inhaber im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und damit im öffentlichen Straßenverkehr ein § 4 Abs. 2 FeV) und bei Kontrollen der Vollzugsorgane auf Verlangen auszuhändigen; wird die Aushändigung verweigert, ist ebenso eine Verwarnung möglich.[2] Beim Nichtmitführen kann die entsprechende Behörde vor Ort auch eine Kontrollaufforderung ausstellen und aushändigen.

Abgrenzung zum Fahren ohne Fahrerlaubnis

Fahren ohne Führerschein ist nicht gleichzusetzen mit Fahren ohne Fahrerlaubnis; letzteres stellt eine § 21 StVG). Die Fahrerlaubnis ist nicht an den Besitz des Führerscheins gebunden.