Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz

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Basisdaten
Titel:Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz
Abkürzung:EAEG
Art:Bundesgesetz
Geltungsbereich:Bundesrepublik Deutschland
Rechtsmaterie:Wertpapierrecht
Fundstellennachweis:7610-13
Erlassen am:16. Juli 1998
(BGBl. I S. 1842)
Inkrafttreten am:1. August 1998
Letzte Änderung durch:Art. 2 G vom 28. Mai 2015
(BGBl. I S. 786, 803)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
3. Juli 2015
(Art. 9 G vom 28. Mai 2015)
GESTA:D025
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Das frühere deutsche Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (EAEG) vom 16. Juli 1998 regelte die Mindestanforderungen an die Einlagensicherungssysteme deutscher Kreditinstitute, insbesondere einen Schutz von 100.000 Euro je Kunde und Institut.

Das Gesetz setzte die EU-Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsrichtlinien 94/19/EG (CELEX Nr: 394L0019), 97/9/EG (CELEX Nr: 397L0009) und 2009/14/EG (CELEX Nr: 309L0014) in deutsches Recht um.

Das Gesetz wurde zum 3. Juli 2015 umbenannt und als Anlegerentschädigungsgesetz (AnlEntG) fortgeführt. Gleichzeitig ist das Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) in Kraft getreten. Damit hat der deutsche Gesetzgeber die europäische Einlagensicherungsrichtlinie in nationales Recht umgesetzt. Aus dem bisherigen Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz wurden alle Bezüge zur Einlagensicherung gestrichen. Die gesetzlichen Regelungen zur Einlagensicherung wurden im neuen EinSiG umgesetzt.