Dividendenberechtigung

Die Dividendenberechtigung ist das Recht des Aktionärs auf Erhalt der Dividende als Gegenleistung für das Bereitstellen von Kapital durch den Aktionär, der am Gewinn der Gesellschaft beteiligt wird.

Grundsätzlich haben „die Aktionäre […] Anspruch auf den Bilanzgewinn“[1] mit den Einschränkungen des § 58 Aktiengesetzes. Demnach kann die Hauptversammlung mit einem Beschluss unter anderem bis zu 50 % des Bilanzgewinns in die Gewinnrücklagen einstellen, einen Gewinnvortrag beschließen sowie durch Gewinnverwendungsbeschluss die Verteilung an die Aktionäre ausschließen.[2]

Der Bilanzgewinn einer Aktiengesellschaft wird in Form von Dividenden auf Beschluss der § 174 Abs. 2 Nr. 2 Aktiengesetz statt von „Dividende“ ausdrücklich von „auszuschüttende[r] Betrag oder Sachwert“ spricht. Das Dividendenrecht ist nicht übertragbar.

„Der Anspruch [auf Zahlung der Dividende] ist am dritten auf den Hauptversammlungsbeschluss folgenden Geschäftstag fällig.“[3]

Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Literatur

  • Hahn/Reif, Erhöhung der Hauptversammlungspräsenz durch Dividendenbonus, Der Gesellschafter (GesRZ) 2007, S. 44–47.