Diversion (Deutschland)

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Die Diversion (wörtl. „Umleitung“) ist im strafrechtlichen Zusammenhang ein Mittel der Staatsanwaltschaft, bei Ersttätern bzw. leichten und mittelschweren Delikten eine Eröffnung des richterlichen Strafprozesses zu unterlassen und die Tat durch Absehen von einer Strafverfolgung zu erledigen. Damit ist in der Regel die Verhängung erzieherischer Maßnahmen verbunden, wie beispielsweise die Heranziehung zu gemeinnützigen Arbeiten. Zweck der Diversion ist die Förderung der Resozialisierung des Täters und die Entlastung der Gerichte von Bagatellfällen. Besonders im § 45 § 47 JGG) ggf. mit einer erzieherischen Maßnahme zu beauflagen. Eine Diversionsentscheidung wird gemäß § 60 Nr. 7 BZRG ins Erziehungsregister eingetragen.

In verschiedenen Ländern der Bundesrepublik § 45 Abs. 2 JGG. Dies geschieht in enger Kooperation mit Polizei und Staatsanwaltschaft.

Die diversionelle Erledigung eines Strafverfahrens kann auch von dem Verdächtigten oder der Verdächtigen selbst beantragt werden.

Beispiele:

  • außergerichtlicher Tatausgleich
  • Probezeit
  • gemeinnützige Leistungen
  • Zahlung eines Geldbetrages

Allen diesen Diversionsformen ist gemeinsam, dass sie nur mit ausdrücklicher Zustimmung des oder der Verdächtigten durchgeführt werden können und nur unter bestimmten Voraussetzungen anwendbar sind.

Es erfolgt keine Eintragung ins Strafregister, jedoch eine Eintragung in das Erziehungsregister.


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