Custody and Repatriation (China)

Custody and Repatriation (chinesisch 收容遣送, Pinyin Shōuróng Qiǎnsòng, abgekürzt 收遣 Shōu Qiǎn; deutsch „Verhaftung und Rückführung“) war eine Vorgehensweise der Behörden in der Volksrepublik China zwischen 1982 und 2003. Basierend auf dem Hukou-System konnten Personen ohne Niederlassungserlaubnis oder temporäre Wohnerlaubnis verhaftet und an ihren eingetragenen ständigen Wohnsitz zurückgebracht werden. Dies betraf vor allem die über 100 Millionen Wanderarbeiter aus ländlichen Regionen, die sich in Städten aufhielten, um dort z. B. im Hoch- oder Tiefbau zu arbeiten.