Curzio Curti

Leben

Curzio Curti wurde als Sohn des Giuseppe Curti von Pambio geboren. Er besuchte den Lyzeum von in Lugano dann promovierte er in Rechtswissenschaftenan der Universität Basel. Eine Zeit lang lehrte er am Untergymnasium von Lugano italienische Literatur, Latein und Geschichte. 1873 war er Mitgründer und Redaktor der liberalen Zeitung Il Gottardo und wurde 1876 mit der Neuordnung des Kantonsarchivs beauftragt, aber 1877 wechselte er in den Anwaltsberuf infolge der Säuberung der Staatsbeamten durch die konservative Regierung.

Er war der erste Präsident des am 11. April 1886 in Bellinzona gegründeten Club Alpino Ticinese[1]. Im Jahr 1890 wurde er zum Stadtrat von Bellinzona gewählt und war als radikales Mitglied im Tessiner Grossrat und 1892 Mitglied der des Verfassungsrates. 1893 wurde er in den Staatsrat gewählt, wo er das Innen-, Militär- und Baudepartement leitete. Im Jahr 1901 wurde er zum Richter des Appellationsgerichts ernannt, das er ab 1910 präsidierte.

Curti war einer der Settembristi die in Zürich wegen des Tessiner Putschs vom 11. September 1890 vor Gericht gestellt wurden. Er war Oberst der Schweizer Armee.[2]