Bioenergie

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Aufgearbeitetes Brennholz im Wald
Hackgutbunker mit Raumaustragung zur Zuführung der Biomasse zu einem Heizkessel
Omnibus mit Biodieselantrieb

Bioenergie ist die Technologie, die aus Biomasse universell verwendbare Energieformen wie elektrische Energie oder Kraftstoffe gewinnt. Großtechnische Anlagen für Bioenergie werden Biokraftwerk oder Biokraftanlage genannt. Traditionell hat der nachwachsende Rohstoff Holz die größte Bedeutung als Energieträger. Außerdem werden landwirtschaftlich produzierte Agrarrohstoffe und organische Reststoffe aus unterschiedlichen Bereichen genutzt.

Weltweit wird die Erzeugung und Nutzung von Bioenergieträgern stark ausgebaut. Wichtige Gründe sind zum einen langfristig stark steigende Preise für fossile Energieträger, insbesondere aufgrund ihrer abnehmenden Verfügbarkeit. Zum anderen soll eine Verringerung der Abhängigkeit von einzelnen Energieträgern, wie Erdöl und Erdgas erreicht werden.

Zunehmend gewinnen Maßnahmen der Klimaschutzpolitik an Bedeutung, die dem Klimawandel entgegenwirken sollen. Dazu gehören vor allem Bemühungen zur Senkung der Treibhausgasemissionen. In Deutschland wird der Ausbau von Bioenergie vom Gesetzgeber gefördert, zum Beispiel mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Die Debatte um Bioenergie beinhaltet technologische, ethische und kulturelle Fragestellungen. Dabei werden Auswirkungen auf die Umwelt, wie Boden, Wasser, Luft, Biodiversität, Klima und Mitmenschen beachtet. Kulturelle Aspekte beziehen sich auf Kulturlandschaften oder die traditionelle Verwendung von bestimmten Pflanzenarten als Grundnahrungsmittel. Getreide hat in vielen Kulturen einen hohen Symbolgehalt. Daher wird die energetische Verwendung von Weizen teilweise als ethische Grenzüberschreitung wahrgenommen und wird somit häufig tabuisiert.[1]

Bioenergie spielt im Rahmen der Klimakrise bei der Erzeugung von Bioenergie mit CO2-Abscheidung und -speicherung eine tragende Rolle.