Behördenleiter

Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Ein Behördenleiter (auch Dienststellenleiter oder veraltet Amtsvorsteher oder Dienstvorsteher) ist der Leiter einer Behörde oder § 24 BBG).

Der Behördenleiter ist in seiner Vorgesetztenfunktion für alle Entscheidungen in beamtenrechtlichen Angelegenheiten zuständig, insbesondere führt er die § 3 Abs. 2 und Abs. 3 § 146 § 37 Abs. 3 Satz 1 VwVfG muss ein § 62 Abs. 3 VwGO).

Seine Besoldung orientiert sich an der Anzahl der ihm unterstellten Mitarbeiter und wird in einer Stellenbewertung (z. B. im Haushaltsplan der Körperschaft) festgelegt. Bei Spitzenämtern großer Behörden erfolgt die Eingruppierung unmittelbar durch das Gesetz.[1]

In Deutschland sind die meisten Behördenleiter Beamte des höheren Dienstes, teilweise aber auch des gehobenen Dienstes. Auch Angestellte können Behördenleiter sein. Wird ihnen diese Tätigkeit nur vorübergehend vertretungsweise für mindestens einen Monat übertragen, können sie für diese Zeit eine persönliche Zulage nach § 14 TVöD-AT[2] beanspruchen.[3]

Die Stellen als Behördenleiter werden in der Regel ausgeschrieben. Sofern der Behördenleiter politischer Beamter ist, kann er jederzeit in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden.