Beauftragte für Chancengleichheit

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Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) fördern die Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowohl im Zuständigkeitsbereich der Agenturen für Arbeit als auch der Jobcenter.

Einführung

Im Sozialgesetzbuch III (SGB III) wurden BCA durch Art. 1 des Gesetzes zur Reform der Arbeitsförderung (AFRG) vom 24. März 1997 in der Funktion der „Beauftragten für Frauenbelange“ bei der damaligen Bundesanstalt für Arbeit geschaffen, um eine geschlechtergerechte Arbeitsförderung durchzusetzen. Mit Art. 1 Nr. 110 des Gesetzes zur Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente (Job-AQTIV-Gesetz) vom 10. Dezember 2001 wurde der Aufgabenbereich der Beauftragten auf die Wahrung der Gleichstellungsbelange beider Geschlechter erweitert und ihre Bezeichnung in „Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt“ geändert. Die rechtliche Verankerung für den Zuständigkeitsbereich der Agenturen für Arbeit ist im § 385 SGB III.

Seit 1. Januar 2011 wurden die Aufgaben der BCA für den Zuständigkeitsbereich der Jobcenter im Sozialgesetzbuch II (SGB II) verankert. Der § 18e SGB II wurde durch Art. 1 Nr. 7 des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Organisation der Grundsicherung für Arbeitsuchende vom 3. August 2010 in das SGB II eingefügt und trat am 1. Januar 2011 in Kraft.