Autodafé

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„Der heilige Sankt Dominikus leitet ein Autodafé“ (Fantasiegemälde von Pedro Berruguete, um 1495)
Autodafé auf der Plaza Mayor in Madrid am 30. Juni 1680 (Gemälde von Francisco Rizi, 1683)

Autodafé (portugiesisch auto-da-fé, „Glaubensgericht“, von lateinisch actus fidei, „Glaubensakt“) bezeichnet die Verkündigung und Vollstreckung eines Urteils der Spanischen Inquisition oder der Portugiesischen Inquisition. Die Inquisition konnte den der Häresie Beschuldigten verurteilen oder freisprechen. Im Falle eines Schuldspruchs wurde der Verurteilte in der Regel auf dem Scheiterhaufen öffentlich verbrannt.[1] Mit Autodafé wird auch die Verbrennung häretischer Bücher bezeichnet.