Antje von Ungern-Sternberg

Antje von Ungern-Sternberg (* 1974) ist eine deutsche Rechtswissenschaftlerin.

Leben

Von September 1993 bis Februar 2001 studierte sie Rechts- und der Geschichtswissenschaften an den Universitäten Freiburg im Breisgau, Münster (Februar 2001: Magister Artium in Geschichte/Dezember 2007: juristische Promotion), Cambridge und Paris (Paris IVSorbonne (September 2000: Maîtrise d’Histoire)). Im Februar 1999 legte sie das erste juristische Staatsexamen in Nordrhein-Westfalen, im Oktober 2003 das zweite juristische Staatsexamen ab. Von Oktober 2003 bis Mai 2008 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, einschließlich Völker- und Europarecht der Universität Münster.

Von Dezember 2006 bis Dezember 2008 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesverfassungsgericht (Dezernat Udo Di Fabio). Von Mai 2008 bis März 2011 war sie Akademische Rätin a. Z. am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, einschließlich Völker- und Europarecht der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Exzellenzcluster Religion und Politik). Von April 2011/Mai 2016 bis März 2017 war sie Akademische Rätin/Oberrätin a. Z. am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Völkerrecht in München. Lehrstühle vertrat sie von April 2014 bis März 2017 in Münster, Potsdam, Göttingen, Hannover und Jena. Nach der Habilitation Juni 2015 an der Universität München mit einer Schrift zum Thema Völkerrecht und Demokratie – Zur demokratischen Legitimation nationaler und internationaler Rechtserzeugung bei Christian Walter und der Verleihung der Lehrbefähigung für die Fächer Deutsches und ausländisches Öffentliches Recht, Völkerrecht, Europarecht und Staatskirchenrecht erhielt sie im September 2016 den Ruf (W3) an die Universität Trier. Seit März 2017 lehrt sie als Inhaberin des Lehrstuhls für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Staatskirchenrecht und Völkerrecht in Trier.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind vergleichendes Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht und Verfassungsrecht, insbesondere Religionsverfassungsrecht.