Anspruchskonkurrenz

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Der Begriff der Anspruchskonkurrenz bezeichnet im Zivilrecht ganz allgemein die Situation, dass mehrere zivilrechtliche Ansprüche eines Gläubigers nebeneinander in Betracht kommen. Die Vielfalt möglicher Ansprüche rührt daher, dass Bernhard Windscheid den Begriff des materiellen Anspruchs aus dem römischen System der Klagemöglichkeiten entwickelt hatte. Das hatte nämlich zur Folge, dass ein und dasselbe Interesse nunmehr mit mehreren materiellen Ansprüchen verfolgen konnte.[1] Deshalb unterschied man zwischen prozessualem und materiellem Anspruch, wobei ersterer das konkrete Begehren eines Klägers, letzterer alle gesetzlichen Grundlagen bezeichnet, auf die sich das Begehren stützen lässt. Ein prozessualer Anspruch kann deshalb auf verschiedene materielle Ansprüchen gestützt werden. Für die Frage, in welchem Verhältnis diese mehreren Ansprüche zueinander stehen, gibt es keine einheitliche gesetzliche Regelung, so dass vielfach die Rechtsprechung hierzu Grundsätze aufstellt.[2]