Altersbestimmung (Mensch)

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Als Altersbestimmung beim Menschen bezeichnet man die Bestimmung des Lebensalters. In der Forensik ist eine Altersbestimmung bzw. Altersschätzung von nicht identifizierten Leichnamen notwendig. Ähnliches gilt bei Kindern, die anonym in einer Babyklappe abgegeben werden und denen die notwendigen Geburtsdaten nach dem Personenstandsgesetz fehlen.

Die Altersangabe spielt in allen Lebensbereichen eine wichtige Rolle, weil von ihr Geschäftsfähigkeit, Handlungs- und Verfahrensfähigkeit, Strafmündigkeit und verschiedene Regeln des Familien-, Sozial-, und Aufenthaltsrechts abhängen. International bedeutsam sind die Anliegen der Altersbestimmung beispielsweise für die Wahrung von Kinderrechten oder die Erhebung von statistischen Daten eines nationalen oder regionalen Zensus in Bezug auf die Bevölkerungsentwicklung oder Ernährungssituation. Dies betrifft vor allem Staaten mit einem mangelhaften oder gänzlich fehlenden Geburtenverzeichnis.[1]

Eine objektive Altersbestimmung von Personen ist nur durch amtliche Dokumente oder genaue forensische Feststellung möglich. Bei der Altersbestimmung von Personen ohne oder mit nicht anerkannten Dokumenten wird zunächst eine Einschätzung über eine Inaugenscheinnahme und Befragung vorgenommen. Weil wissenschaftliche Standards für die Fragen fehlen und die Methode der Bewertung der äußeren Erscheinung sehr subjektiv ist, werden in Zweifelsfällen medizinische Untersuchungen oder medizinische Maßnahmen durchgeführt.